1) Flugreise(n)
Soooo...
nach Bolivien zu kommen ist gar nicht mal so leicht. Um genau zu sein 6 Flüge in 36 Stunden...wenn die Deppen von Iberia genau auf unsere Tickets geschaut hätten. Von Hamburg aus ging es nach Brüssel, denn nach Madrid, zu unserem Leidwesen sahen wir gerade noch mit ca. 120 Südländern dicht gedrängt vor einem Fernseher das Elfmeterschiessen im Finale der WM... die Franzosen können aber auch mal gar nichts ohne fremde Hilfe. Dann bemerken wir, daß wir zwar von Madrid nach SaoPaulo fliegen können, unsere Tickets denn aber nach Santa Cruz gehen... der Flug aber nach Buenos Aires. Hm. Da standen wir dann etwas diszolziert in Madrid, denn unser Gepäck sollte von Hamburg aus (ohne es einmal zu Gesicht zu bekommen) nach Santa Cruz gehen, aber von Buenos Aires war da nie die Rede gewesen. Heiko also zum Iberia-Schergen gegangen, die uns ein Ticket für SaoPaulo-Buenos Aires gegeben und gesagt, daß das mit dem Gepäck schon klappen würde...irgendwie. Wir uns also vorgenommen die netten Schalterdamen an den kommenden Flughäfen bis in die Hölle mit unserem Gepäck zu nerven. Haben wir denn auch gnadenlos durchgezogen.
So wurden es dann 7 Flüge in 36 Stunden, mit jedem weiteren Flughafen wurden diese rottiger und die Flugzeuge vertrauensunwürdiger, wenn Fenster einfach mal mit Farbe übermalt sind und am Fuss eine abgebrochene Leiste kalte Luft anbläst, trägt das nicht unbedingt zu einem entspannten Reise-Feeling bei. Aber so ein bisschen wären wir ja auch enttäuscht gewesen wenn alles i.O. gewesen wäre, wir sind ja nich zum Spass hier!
Schlussendlich etwas zermatscht, dafür aber mit Gepäck in LaPaz spät abends angekommen, Abholung von der Aussenhandelskammer hat hervorragend geklappt. In Buneos Aires hat uns eine Amerikanerin aus SanFrancisco angesprochen, sie sollte in LaPaz vom Hotel abgeholt werden, war aber niemand da. Wir uns dann mit ihr in einen kleinen Geländewagen gepfercht und sie zum Hotel gebracht. Wir wussten auch sofort warum hier fast alle n Geländewagen fahren, Strassenlöcher die eher -täler sind und Speedbumbs die so hoch sind das man Nasenbluten kriegt... wir sind allerdings eh schon in LaPaz auf ca 3600m, die Luft kann man mit nem Kuchenmesser servieren. In der Unterkunft kriegen wir Coca-Tee gegen die Höhe (nix wildes, bitte keine Eingaben beim Disziplinarvorgesetzten) und können endlich richtig ratzen...
nach Bolivien zu kommen ist gar nicht mal so leicht. Um genau zu sein 6 Flüge in 36 Stunden...wenn die Deppen von Iberia genau auf unsere Tickets geschaut hätten. Von Hamburg aus ging es nach Brüssel, denn nach Madrid, zu unserem Leidwesen sahen wir gerade noch mit ca. 120 Südländern dicht gedrängt vor einem Fernseher das Elfmeterschiessen im Finale der WM... die Franzosen können aber auch mal gar nichts ohne fremde Hilfe. Dann bemerken wir, daß wir zwar von Madrid nach SaoPaulo fliegen können, unsere Tickets denn aber nach Santa Cruz gehen... der Flug aber nach Buenos Aires. Hm. Da standen wir dann etwas diszolziert in Madrid, denn unser Gepäck sollte von Hamburg aus (ohne es einmal zu Gesicht zu bekommen) nach Santa Cruz gehen, aber von Buenos Aires war da nie die Rede gewesen. Heiko also zum Iberia-Schergen gegangen, die uns ein Ticket für SaoPaulo-Buenos Aires gegeben und gesagt, daß das mit dem Gepäck schon klappen würde...irgendwie. Wir uns also vorgenommen die netten Schalterdamen an den kommenden Flughäfen bis in die Hölle mit unserem Gepäck zu nerven. Haben wir denn auch gnadenlos durchgezogen.
So wurden es dann 7 Flüge in 36 Stunden, mit jedem weiteren Flughafen wurden diese rottiger und die Flugzeuge vertrauensunwürdiger, wenn Fenster einfach mal mit Farbe übermalt sind und am Fuss eine abgebrochene Leiste kalte Luft anbläst, trägt das nicht unbedingt zu einem entspannten Reise-Feeling bei. Aber so ein bisschen wären wir ja auch enttäuscht gewesen wenn alles i.O. gewesen wäre, wir sind ja nich zum Spass hier!
Schlussendlich etwas zermatscht, dafür aber mit Gepäck in LaPaz spät abends angekommen, Abholung von der Aussenhandelskammer hat hervorragend geklappt. In Buneos Aires hat uns eine Amerikanerin aus SanFrancisco angesprochen, sie sollte in LaPaz vom Hotel abgeholt werden, war aber niemand da. Wir uns dann mit ihr in einen kleinen Geländewagen gepfercht und sie zum Hotel gebracht. Wir wussten auch sofort warum hier fast alle n Geländewagen fahren, Strassenlöcher die eher -täler sind und Speedbumbs die so hoch sind das man Nasenbluten kriegt... wir sind allerdings eh schon in LaPaz auf ca 3600m, die Luft kann man mit nem Kuchenmesser servieren. In der Unterkunft kriegen wir Coca-Tee gegen die Höhe (nix wildes, bitte keine Eingaben beim Disziplinarvorgesetzten) und können endlich richtig ratzen...


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